Yousef Naderlo verlor seine Familie, als er Christ wurde – und fand zugleich eine neue Heimat. Der gebürtige Iraner lebt heute in Bayreuth und engagiert sich in einer christlichen Gemeinde.
Am 12. August ist in Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. Die Würzburger Uni-Augenklinik warnt vor dauerhaften Netzhautschäden bei einem ungeschützten Blick in die Sonne. Einfache Sonnenbrillen reichten zum Beobachten nicht aus.
Ein ehemaliger Pfarrer nennt den Terroranschlag auf den Berliner CSD ein "Signal des Himmels". Das Bistum Fulda widerspricht deutlich. Warum solche Deutungen Täter und Opfer vertauschen – und dem christlichen Menschenbild widersprechen.
Studierende der Uni Bayreuth und der Hochschule für Kirchenmusik können künftig leichter an Angeboten aus den Bereichen Musik und Erziehungswissenschaften der jeweils anderen Einrichtung teilnehmen.
Trockenheit und Starkregenereignisse beeinflussen auch in Bayern den natürlichen Wasserkreislauf immer stärker. Die Landtags-Grünen wollen nun dafür sorgen, dass das Thema Wasser auch im Bausektor von Anfang an mitgedacht wird.
Heute geht es um spannende Geschichten von der Liebe und Gemeinschaft: Bei der Aktion "Einfach heiraten" sagten Paare spontan Ja vor Gott. Wir waren dabei. Und warum eine deutsch-tschechische Liebe zum Brückenbauer wurde und ein Lieblingsplatz Generationen verbindet.
Mit einer Mahnwache erinnert ein Bündnis aus Friedens- und Menschenrechtsgruppen am 6. August an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945. Es fordert außerdem die weltweite atomare und konventionelle Abrüstung.
Unser Autor Michael Lehmler verbindet die biblische Aufforderung "Gebt ihr ihnen zu essen" mit der Situation von Geflüchteten in Ceuta. Sein geistlicher Impuls ruft dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und Menschlichkeit zu leben.
Christopher Nolans "Odyssee" erzählt mehr als einen antiken Mythos. Die rätselhaften "Sea People" führen überraschend nach Ceuta – und zu einer unbequemen Frage: Woran geht eine Zivilisation wirklich zugrunde?
Sind Protestantismus und Mystik unvereinbar? Wichtige Theologen wie Harnack und Barth vertraten diese Ansicht vehement – und prägten so das evangelische Glaubensleben des 20. Jahrhunderts. Schon Dietrich Bonhoeffer spürte, dass dadurch etwas verloren ging – das Geschenk des "Sakraments der Stille".
Das Lebenspartnerschaftsgesetz ist 25 Jahre nach seinem Inkrafttreten für den Ex-Bundestagsabgeordneten Volker Beck "eine echte Erfolgsgeschichte". Von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fordert Beck mehr Einsatz für queere Menschen.
Die Band The Cure prägt seit Jahrzehnten die Popkultur. Eine neue Biografie zeigt, wie Robert Smiths Musik zwischen Melancholie, religiösen Bildern und existenziellen Fragen nach Hoffnung, Tod und Erlösung bewegt.
72 Stunden ohne Unterbrechung musiziert: Mehr als 2.000 Bläser:innen haben in der Nürnberger Jakobskirche einen Weltrekord aufgestellt. Für den Verband evangelischer Posaunenchöre ist die Aktion vor allem ein Zeichen für Gemeinschaft und Vielfalt.
Hof (epd). Unbekannte Täter haben eine Grundschule in der Wörthstraße in Hof mit mehreren Graffitis verunstaltet. Der Hausmeister habe am Freitagvormittag mehrere Schmierereien an einer Parkbank, am Schulgebäude sowie am Müllhaus entdeckt, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken am Sonntag mit. Unter den Schriftzügen befanden sich mehrere Hakenkreuze. Der Sachschaden wird auf etwa 400 Euro geschätzt.
Fünf evangelische Gemeinden im Raum Hersbruck zeigen, wie Zusammenarbeit ohne Identitätsverlust gelingt. Die Gottesdienstreihe "Fünf auf einem Weg" verbindet Tradition, Vielfalt und Gemeinschaft – und wird zum Modell für Kirche in Veränderung.
Vor 70 Jahren wurde "In God We Trust" offizielles Motto der USA. Einst sollte es die Nation einen, heute ist der Satz eng mit Donald Trumps religiöser Rhetorik und dem politischen Kulturkampf verknüpft.
Pfarrerin Julia Rittner-Kopp deutet die Geschichte von Noah als Erzählung über Trauer, Verlust und Neuanfang. Ihre Predigt zeigt, warum Hoffnung oft in kleinen Zeichen wächst.
Wälder, Lieblingsbäume und Psalm 1: Pfarrerin Sandra Zeidler lädt in der Evangelischen Morgenfeier zu einer poetischen Reise ein. Sie fragt, was Menschen von Bäumen lernen können – über Verwurzelung, Hoffnung und ein Leben mit Gott.
Auch mehr als eine Woche nach dem Feierlichen Gelöbnis zum 20. Juli wirkt die Rede von Navid Kermani nach. Micha Götz kommentiert, warum Glaubwürdigkeit in der Politik davon abhängt, Menschenrechte und Völkerrecht ohne Doppelstandards zu verteidigen.